fruchtsäurecremeJunge, elastische und rosige Haut – fast jede Frau wünscht sich einen makellosen Teint. Doch nicht immer ist das möglich. Das Problem: Hautunreinheiten, Akne und ein unaufhaltsamer Alterungsprozess. Wer seiner Problemhaut jedoch den Kampf ansagen möchte, kann es mit Fruchtsäurecreme probieren. Die positiven Eigenschaften der Inhaltsstoffe sollen dazu beitragen, dass die Haut sich schneller und besser regeneriert. Erfahren Sie hier alles über die Vor- und Nachteile einer Fruchstäurecreme.

Was ist eine Fruchtsäurecreme?

Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei der Creme um ein Produkt, welches auf Fruchtsäure basiert. Diese ist in der Kosmetik auch als Alpha-Hydroxysäure (AHA) oder Glycolsäure bekannt. Die Säure bewirkt, dass die Haut von innen heraus gereinigt wird, Poren sich verkleinern und die Zellerneuerung angeregt wird. Die Cremes auf Basis von Glycolsäure beinhalten außerdem Inhaltsstoffe, die unsere Haut zusätzlich pflegen. Hierzu zählen verschiedene Vitamine, etwa das Vitamin C, welches sich positiv auf das Erscheinungsbild der Haut auswirkt. Die Zellerneuerung wird angekurbelt und die Elastizität der Haut wird gewährleistet, wozu die Vitamine A und B5 beitragen.

Die Wirkung von Fruchtsäurecremes

Ziel einer Behandlung mit Fruchtsäureprodukten ist es, dass vor allem Akne bekämpft wird und die Haut gesünder und jünger wirkt. Dabei wirkt die Säure desinfizierend, oberflächliche Hautschüppchen werden abgestoßen. Die Inhaltsstoffe dringen in tiefere Schichten der Haut vor. Die Wirkung: eine angeregte Durchblutung und eine beschleunigte Zellerneuerung. Beides kann sich während des Hautalterungsprozesses verlangsamen. Fruchtsäurecremes tragen also dazu bei, dass die natürliche Regeneration der Haut durch eine zusätzliche Behandlung unterstützt wird.

Vor-und Nachteile der Fruchtsäurecreme auf einen Blick

Wenn Sie sich für eine Behandlung mit Fruchtsäure entscheiden, gibt es einige Vorteile. Genauso gilt es jedoch, dass die möglichen Nachteile nicht unberücksichtigt bleiben.

Vorteile

Fruchtsäurecremes punkten vor allem mit der Eigenschaft, dass die Haut porentief gereinigt wird. Das ist mit vielen anderen Produkten nicht so effektiv möglich, wie es die Glycolsäure bewirkt. Hinzu kommt, dass die Regenerationsperiode der Haut sich um einiges verkürzt. Davon profitieren vor allem Frauen, die etwas ältere Haut haben und spüren, dass diese sich nicht mehr so schnell erholen kann, wie sie es vielleicht in jüngeren Jahren getan hat.

Außerdem soll Fruchtsäure gegen Falten helfen. Hier gilt: Vorbeugen hilft. Damit das Erscheinungsbild der Haut insgesamt glatter wirkt, sollten die Maßnahmen zur Erhaltung der jungen Haut frühzeitig beginnen. Eine Creme mit Fruchtsäure kann dabei die Basis bilden.

Wer seine Haut mit weiteren Produkten pflegen will, etwa mit einer Feuchtigkeitscreme, kann dies nach einer Anwendung von Fruchtsäurecremes problemlos tun. Die oberste Hautschicht wurde “geschält”, alte Hautzellen haben keine Chance. Damit ist die Haut optimal auf die nachfolgende Pflege vorbereitet.

Nachteile

Fruchtsäure creme ist nicht für jede Jahreszeit geeignet. Vor allem im Sommer kann es nach einer Behandlung mit der Creme zu Hautirritationen kommen. Der Grund: Die Gesichtshaut ist nach der Anwendung einer Fruchtsäurecreme besonders empfindlich gegen Hitze und Sonneneinstrahlung, da die obere Schutzschicht nicht vorhanden ist.

Wenn Sie sich für eine Behandlung mit Fruchtsäure entscheiden, kann es außerdem zu allgemeinen Hautproblemen kommen. Dieses Risiko besteht bei fast jedem Produkt, welches chemische Inhaltsstoffe vorweist. Es kann beispielsweise zu allergischen Reaktionen kommen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Cremes mit Glycolsäure sich nicht für empfindliche Hautpartien eignen. Hierzu zählen unsere Augen, die von einer besonders dünnen Hautschicht umgeben sind. Für empfindliche Teile der Haut sollte deshalb zu anderen Pflegeprodukten gegriffen werden, die speziell für solche Regionen hergestellt werden.

Zum Spezialisten oder eine Selbstbehandlung mit Fruchtsäurecremes?

Wer es zuvor noch nie mit Fruchtsäure zu tun hatte, sollte sich in einem Kosmetikstudio oder beim Hautarzt beraten lassen. Das hat den Vorteil, dass mögliche Risiken abgewogen werden können. Die Anwendung einer Creme oder eines Peelings kann anschließend in einer kosmetischen Einrichtung Ihres Vertrauens erfolgen. Medizinische Kosmetiker sind darauf spezialisiert, sodass das Risiko gering ist, dass Frauen Probleme bei der Anwendung haben. Eine Beratung beim Dermatologen oder bei medizinisch-kosmetischem Fachpersonal wird dringend empfohlen.

Möchten Sie die Behandlung selbständig durchführen, ist es wichtig, dass Sie auf allergische Reaktionen achten. Sollte es zu allgemeinen Hautproblemen kommen, muss die Behandlung abgebrochen werden, damit die Haut nicht geschädigt wird. Bei Fruchtsäurecreme handelt es sich um ein Produkt, welches bei einer hohen Dosierung ein Prickeln auf der Haut auslösen kann. Das ist nicht immer ein Zeichen für ein Hautproblem – im Gegenteil, die Creme entfaltet ihre volle Wirkung. Dennoch sollte die Creme nicht in hohen Mengen aufgetragen werden, da unsere Haut eine gewisse Zeit braucht, um sich vollständig zu erholen.

Anwendungsbereiche von Fruchtsäurecreme

In erster Linie werden Fruchtsäurecremes und Peelings für unsere Gesichtshaut verwendet. Aber auch gegen Narben an anderen Körperstellen kann die Creme wahre Wunder bewirken. Geeignet ist eine Creme mit Glycolsäure vor allem für Hautpartien, die eine etwas dickere Hautschicht vorweisen. Schleimhäute und Augen sollten immer ausgespart werden.
Grundsätzlich eignet sich die Behandlung Fruchtsäure für jeden Hauttypen. Hautunreinheiten, Akne und schlaffe Haut können bei korrekter und langfristiger Anwendung erfolgreich bekämpft werden. Allerdings eignen sich Fruchtsäurecremes nicht für besonders sensible Haut. Wer auf Hautpflegeprodukte empfindlich reagiert, sollte es deshalb mit einer natürlicheren Alternative versuchen. Geeignet ist beispielsweise eine Behandlung mit Fruchtenzymen. Diese beinhalten keine Säuren und sind besonders gut für sensiblere Haut geeignet.

Fruchtsäure soll bei trockener Haut helfen und die Kollagenbildung fördern. Das sorgt für eine optimierte Feuchtigkeitsspeicherung. Ist unsere Haut besonders hydriert, hilft dieser Zustand gegen trockene Hautstellen und Falten. Aber auch gegen vergrößerte Poren kann eine Creme mit Glycolsäure helfen. Eine dauerhafte Anwendung soll die Poren verkleinern, sodass es zu weniger Hautunreinheiten kommt die Elastizität gewahrt bleibt. Cremes mit Fruchtsäure wirken zudem aufhellend. Die Anwendung kann also auch gegen Pigmentflecken erfolgen. Wichtig hierfür ist eine langfristige Anwendung, denn die Haut hellt sich langsam auf. Die häufigste Anwendung finden Fruchtsäurecremes als Anti-Aging-Hilfe, mit dem schönen Nebeneffekt, dass die Haut porentief gereinigt wird, sodass Akne und Co. keine Chance mehr haben.

Hier gibt es Fruchtsäurecreme zu kaufen & darauf ist zu achten

Fruchtsäurecremes können in Apotheken und in vielen Kosmetikstudios erworben werden. Auch Online Shops bieten eine Auswahl an. Beim Kauf gilt es darauf zu achten, dass die Inhaltsstoffe hochwertig sind und das Produkt tatsächlich Fruchtsäure enthält. Wichtig ist auch, dass eine Creme immer mit hautpflegenden bzw. schützenden Wirkstoffen angereichert worden ist, zum Beispiel Panthenol. Das ist von Bedeutung, weil unsere Haut nach einer Behandlung mit Fruchtsäure besonders empfindlich und beansprucht ist. Um eine optimale Erholung zu garantieren, sollten Sie deshalb auf genügend Pflege achten.
Wer Fruchtsäurecremes ergänzend zu einerprofessionellen Fruchtsäuretherapie nutzt, kann sich in jedem Fall bei dem behandelnden Dermatologen oder im Kosmetikstudio beraten lassen.

Tipp: Teurer bedeutet nicht gleich, dass das Produkt besser wirkt. Wenn Sie im Internet auf der Suche nach einem geeigneten Produkt sind, achten Sie vor allem darauf, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Oft tummeln sich Anbieter mit fragwürdigen Online Angeboten im Netz, die nicht immer sofort erkennbar sind. Wichtig ist, dass die Inhaltsstoffe eines Produkts immer deutlich ausgewiesen werden und erkennbar sind.

Fruchtsäurecreme selber herstellen

Im Netz gibt es zahlreiche Do-it-yourself Rezepte für die Herstellung von einer Fruchtsäurecreme. Diese wird oft auf Basis von Öl oder Wachs hergestellt. Hier gilt es allerdings zu beachten, dass die Wirksamkeit und Haltbarkeit des Produkts nicht voraussehbar ist. Da es sich bei Fruchtsäure um einen hochwirksamen Inhaltsstoff handelt, sollten Sie deshalb besser zu einem fertigen Produkt greifen, welches professionell hergestellt worden ist.

Wichtig – das gibt es noch zu beachten

Da Glycolsäure einen schälenden Effekt hat, sollte auf ausreichend Hautpflege geachtet werden. Die Haut sollte vor Sonneneinfluss geschützt werden. Hierfür eignet sich eine Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Besser ist es allerdings, wenn Sie sich nicht unbedingt der prallen Sonne aussetzen, nachdem Sie die Haut mit Säure behandelt haben. Generell gilt, dass Hautprobleme vermieden werden, wenn die Haut vorher auf Verträglichkeit getestet wird und nach der Behandlung gepflegt wird. Vitamin A, B5 und C eignen sich besonders gut, um die Zellerneuerung anzuregen und der Haut genügend Feuchtigkeit zu spenden, damit sie frischer wirkt.

Fazit: Fruchtsäurecreme als Wunderwaffe gegen Hautunreinheiten & Hautalterung

Wer sich für eine Behandlung mit einer Creme mit Glycolsäure entscheidet, tut seiner unreinen und schlaffen Haut einen Gefallen. Verhornte, alte Hautzellen werden wirkungsvoll entfernt. Vor allem bei Akne, Pickeln und Mitessern kann eine langfristige Anwendung helfen. Fruchtsäurecremes regen außerdem die Durchblutung an und dringen in die tiefsten Hautschichten ein. Das sorgt auch dafür, dass Feuchtigkeit besser gespeichert werden kann und die Haut nicht mehr trocken oder faltig wirkt. Ob gegen Akne oder als Anti-Aging-Hilfe, Cremes mit Fruchtsäure bieten viele Vorteile.

Kosmetiker und Dermatologen gelten als erste Anlaufstelle für eine professionelle Beratung, wenn es um eine langfristige Therapie geht. Nicht jedes Produkt zeigt sofort eine Wirkung bei Problemhaut. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass eine individuelle Hautanalyse erfolgt, bevor es zu einer Empfehlung kommt. Außerdem gilt, dass Cremes mit Fruchtsäure grundsätzlich mit anderen Hautpflegeprodukten kombiniert werden können. Kommt es dennoch zu Rötungen, Juckreiz oder im schlimmsten Fall zu großflächigen Hautirritationen, wird von einer Kombination verschiedener (chemischer) Wirkstoffe abgeraten. Hier gilt: Hautarzt konsultieren und keine Experimente an der eigenen Haut durchführen. Schließlich soll unsere Haut noch viele Jahre frisch, jung, rosig und gesund wirken.

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